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Allgemeine Artikel

Chado – Der Tee-Weg, eine kurze Einführung

Wasser sieden lassen, Tee zubereiten und ihn mit aufrichtigem Herzen trinken - nicht mehr! Dies ist alles, was man wissen muss.
                       Sen no Rikyū

Vom Teeweg (jap. 茶道, chadō oder sadō) bekannt ist im Westen oft nur die Teezeremonie, bzw. das Tee-Ritual (jap. 茶の湯, chanoyu, bedeutet «heißes Wasser für den Tee»). Doch der Teeweg ist mehr. Nicht zufällig gilt er als einer der Wege des Zen-Buddhismus, entstanden aus dem Streben nach Einklang mit der Natur.

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Die Traditionen des japanischen Teeweges

In der Geschichte des Teeweges haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Schulen gebildet, die den Teeweg jeweils nach eigener Tradition unterrichten. Alle Schulen berufen sich darauf, in der Nachfolge Sen no Rikyû's zu stehen was nur zum Teil richtig ist.

Die grössten Schulen sind dabei die Senke-Ryû:

Omotosenke 表千家
Urasenke 裏千家
Mushakojisenke 千家
und die Edosenke 千家.

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Die Seele des Tees - Über die Bedeutung der Teezeremonie

Von Akio Tanaka

Dreht man die Teeschale zweimal oder einmal? Es ist eine der meist gestellten Fragen von Ausländern an japanischen Gastgebern bevor man den Tee trinkt.

Ein guter Gastgeber, das heisst derjenige Hausherr der seinem Gast wünscht, eine ruhige, angenehme Zeit mit ihm zu verbringen, würde antworten: Es kommt nicht auf die Anzahl der Umdrehungen an, sondern wie sie die Tasse Tee mit ihm geniessen.

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Zen in einer Schale Tee

Einführung in die japanische Teezeremonie

Lotos Verlag, München 2003, vergriffen.
Jana und Dietrich Roloff

Da eine Neuauflage nicht vorgesehen ist, stellen die Autoren das Buch zum Download (PDF) bereit.

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Chanoyu – Der Ablauf einer Teezeremonie

Ziel der Teezeremonie ist die innere Einkehr. Gewöhnlich finden die Teezeremonien in eigenen Teehäusern statt. Das Tee-Trinken in den Teehäusern ist genauestens geplant. Vor- und Nachbereitungsphase sowie ein bestimmter Ablauf und feststehende Regeln gehören zu einer jeden Teezeremonie dazu.

Die Zermonie beginnt im Garten des Teehauses, wo die Gäste, die der Einladung eines Gastgebers folgen, in einem Warteraum Platz nehmen. Auf einem Gartenpfad, dem Roji, bewegen sich die Geladenen dem Teehaus zu. Dabei symbolisiert dieser Gang den ersten Schritt hin zur Erleuchtung. Der Eingang zum Teeraum ist sehr niedrig, was die Gäste dazu zwingt sich zu beugen, was wiederum Respekt und Demut ausdrückt. Hierarchische Unterschiede zwischen den Geladenen bleiben draußen, vor der Tür des Teeraumes.

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CHADO – TEEWEG

Literatur und Praxis im deutschsprachigen Bereich.

Detlef Kantowsky, Universität Konstanz, 2007

Eine umfangreiche Publikation (208 Seiten, 23.34MB) im PDF-Format, online lesbar.

 

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(von KOPS Institutional Repository der Universität Konstanz)

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